Leipzig, 21.01.2024
Die Entwicklungshilfe für Nordafrika, die Sahel-Zone sowie zentral- und westafrikanische Staaten massiv aufstocken, um dort blühende Landschaften entstehen zu lassen – umfangreiche Pläne dazu wollten AFD-Politiker gemeinsam mit eingeladenen Fachexperten im Januar bei ihrer Tagung in Potsdam konkretisieren. „Wir kritisieren die amtierende Ampel-Regierung scharf für die viel zu geringen Ausgaben in der Entwicklungshilfe für Afrika“, so Adine Heidel, Sprecherin des AfD-Arbeitskreises „Alternativen in Afrika“.
Man wolle vor Ort in Afrika Anreize schaffen, damit die Menschen ihr Leben liebend gern in ihren Heimatländern gestalten – anstatt hier in Deutschland perspektivisch den Wohlstand aufrecht zu erhalten. Die viele Arbeit hierzulande wolle man dann schon lieber selbst erledigen. Die steigenden Entwicklungshilfeausgaben könne man leicht durch eine neue rein-deutsche Dienstpflicht in den Ländern vor Ort oder wahlweise (bei Stauballergie) durch ein entgeltloses Pflichtjahrzehnt z.B. im Schichtdienst für die Luftfrachtabfertigung, zur Ausbesserung des Schienennetzes, in hiesigen Schlachtereien oder im nächtlichen Gebäude- und Straßenreinigungsdienst gegenfinanzieren. Mehrere deutsche Großkonzernen zeigten sich bereits interessiert daran, die sogenannten „Nachtis“ unkompliziert einsetzen zu können. Die so erwirtschafteten Gewinne flössen dann eins-zu-eins in den Remigrationsfond für Nord-, West- und Zentralafrika sowie die Sahelzone.
„Wir sind sehr verärgert über die inhaltlich viel zu flache Kommunikation in der Presse und die fehlende Debatte. Unsere Pläne wurden der Öffentlichkeit viel zu schlecht erläutert. Nach unserer Machtübern… -pardon- Regierungsbildung werden wir daher als erste Maßnahme die Verstaatlichung der Medien durchsetzen, um zuklünftig transparente und ehrliche öffentliche Kommunikation erreichen zu können“, so Heidel weiter. Die derzeitigen unabhängigen Medien in Deutschland seien hinderlich bei der Planung und Kommunikation moderner Ansätze zur Remigration.
Zum Zeitplan für die Umsetzung der Pläne wollte sich Heidel derzeit nicht konkret äußern. Man sei noch damit beschäftigt, die versehentlich voreilig geschredderten Sitzungsprotokolle der Potsdamer Tagung wieder zusammenzupuzzeln. Man habe dafür bereits Kontakt mit der Stasiunterlagenbehörde hinsichtlich technischer Unterstützung angefordert. „Auch dieser Versuch der Nutzung von Stasiunterlagenmethoden sei von der Presse verkürzt und verfälscht worden“, beklagte Heidel. Man sei allerdings zuversichtlich, von den Bürgern in den kommenden Landtags- und Europawahlen das entsprechende Mandat für die Umsetzung der Pläne zu erhalten. „Wir setzen vermehrt auf Tiktak und Telegrom“, so Heidel, „dort lassen sich unsere Pläne klar und deutlich kommunizieren.“ Die Plattformen hätten zudem eine ähnlich hohe Reichweite wie die Blöd-Zeitung.